Mustert auf deutsch

Deutsche Tarnmuster aus dem Zweiten Weltkrieg bildeten eine Familie von störend gemusterten militärischen Tarnmustern für Kleidung, die während des Zweiten Weltkriegs verwendet und in der Hauptsache entworfen wurde. Das erste Muster, Splittertarnmuster, wurde 1931 entworfen und war ursprünglich für Zeltbahn-Schutzhälften gedacht. Die daraus entwickelten Kleidungsmuster kombinierten ein Muster aus ineinandergreifenden unregelmäßigen Grün-, Braun- und Buff-Polygonen mit vertikalen “Regen”-Streifen. Spätere Muster, die alle von Johan Georg Otto Schick für die Waffen-SS entworfen worden sein sollen, entwickelten sich zu blattartigen Formen mit abgerundeten Punkten oder unregelmäßigen Formen. Tarnsmocks wurden so konzipiert, dass sie reversibel sind und Tarnung für zwei Jahreszeiten bieten, ob Sommer und Herbst, oder Sommer und Winter (Schnee). Die Verteilung beschränkte sich auf die Waffen-SS, angeblich wegen eines Patents, obwohl Varianten von anderen Einheiten, einschließlich der Luftwaffe, verwendet wurden. Die Produktion wurde durch Materialknappheit, insbesondere von hochwertigen wasserdichten Baumwollenten, eingeschränkt. [1] Die Reichswehr experimentierte vor dem Zweiten Weltkrieg mit Tarnmustern für Wehrmachtsuniformen und einige Armeeeinheiten verwendeten Splittertarnmuster (“Splittertartarmuster”), das erstmals 1931 herausgegeben wurde und auf Zeltbahn-Schutzhälften/Bodenblättern beruhte. Waffen-SS-Kampfeinheiten verwendeten ab 1935 verschiedene Muster. Die SS-Tarnmuster wurden von Johann Georg Otto Schick, einem Münchner Kunstprofessor und damaligen Direktor der deutschen Tarnforschungseinheit, entworfen, auf Wunsch eines SS-Majors, Wim Brandt. Brandt war Ingenieur und Kommandeur des SS-VT-Aufklärungsbataillons und suchte nach besserer Tarnung.

Schick hatte die Wirkung von Licht auf Bäume im Sommer und im Herbst erforscht. Diese führten zu der Idee der reversiblen Tarnkleidung, mit grünen Sommermustern auf der einen Seite, braunen Herbstmustern auf der anderen Seite. 1937 wurden die Muster vom SS-VT Deutschland-Regiment vor Ort getestet, was zu einer Schätzung führte, dass sie die Opferzahlen um fünfzehn Prozent reduzieren würden. [c] 1938 wurden für die Waffen-SS ein reversibler Frühjahr/Herbst-Helmbezug, Smock und Scharfschützengesichtsmaske in Schicks Waldmustern auf wasserdichter Baumwollente patentiert. Das Patent soll die Wehrmacht daran gehindert haben, die Muster zu verwenden, die während des Krieges zu einem unverwechselbaren Emblem der Waffen-SS wurden. Gemusterte Uniformen wurden jedoch von einigen anderen Einheiten getragen, darunter ab 1941 die Luftwaffe, die eine eigene Version von Splittertarnmuster hatte[3] sowie die Kriegsmarine, die Fallschirmjäger (Fallschirmjäger) und die Waffen-SS.[4][5][6] Das Leibermuster von 1945 sollte sowohl der SS als auch der Wehrmacht ausgestellt werden, aber es schien zu spät, um weit verbreitet zu sein. [3] Die deutschen Namen für die Platanen-, Palmen- und Eichenblattmuster sind nicht die, die in der Bundeswehr verwendet wurden, sondern wurden von Militaria-Sammlern der Nachkriegszeit erfunden. [4] Die Produktion von Bodenblechen, Helmabdeckungen und Smocks durch die Unternehmen Warei, Forster und Joring begann im November 1938. Sie wurden zunächst handbedruckt und beschränkten die Lieferungen bis Januar 1939 auf nur 8.400 Bodenblätter und 6.800 Helmbezüge und eine kleine Anzahl von Smocks. Bis Juni 1940 hatte der Maschinendruck übernommen, und 33.000 Smocks wurden für die Waffen-SS hergestellt. Lieferungen von hochwertiger Baumwollente blieben jedoch während des Krieges kritisch kurz und liefen im Wesentlichen im Januar 1943 aus. Es wurde durch nicht wasserdichtes Baumwoll-Bohrtuch ersetzt.

[7] [8].